Eine Dame trägt keine Kleider. Sie erlaubt den Kleidern von Ihr getragen zu werden.

Yves Saint Laurent

Ich liebe Kleider – schon immer...

Als kleines Mädchen, so zwischen 8 und 10 Jahren, veranstaltete ich mit meinen Schwestern und Freundinnen Modenschauen. Auf einem Bauernhof!?!
Wir hatten nicht viel mehr darüber gehört, als dass ungewöhnlich gekleidete Frauen über Bretter laufen... Bretter gab es und alte Kleidertruhen gab es auch.

Wie das so auf unserem Hof ankam, bleibt im Dunst der Vergangenheit. Doch eine Frau amüsierte sich immer sehr über uns – das war meine Omi. Sie war in Ostpreußen Kostümschneiderin gewesen. In meinem ganzen Kinderleben hörte ich niemals solche Worte wie: du bist zu dick, zu dünn, zu jung, zu alt etc. Einmal im Frühling und einmal im Herbst kam eine Schneiderin auf den Hof. Alle wurden neu eingekleidet und alte Kleidung wurde entsprechend einer vielleicht veränderten Figur passend gemacht. Das ist es, was mich ein Leben lang so unbeschwert mit Kleidern und Mode umgehen ließ und lässt! Heute ist Kleidung mit schönen Farben, anschmiegsamen, weichen Stoffen für den Winter und für den Sommer, biologisch und umweltverträglich hergestellt, mein Faible!
Natürlich gehören dazu eine gute Passform und eine sorgfältige Verarbeitung! Dann durchströmt mich eine große Zufriedenheit, ein solches Kleid tragen zu dürfen: ausgefallen und alltagstauglich!
In meinem Geschäft ist es mir von jeher eine große Freude, diese Maxime meinen Kundinnen zu vermitteln!

  • Devise für die Auswahl:
  • 1. Kleidung anprobieren
  • 2. Augen schließen und sich fragen, wie fühlt sich das Kleidungsstück an?
  • 3. Vor einen Spiegel treten und sich fragen, wie gefalle ich mir darin?